H Company

App

TalkSafe

TalkSafe ist eine Aufnahme-App für Android, die automatisch mit der Aufnahme beginnt, wenn sie ein vorher festgelegtes Wort hört. Beim Start werden die 30 Sekunden davor mit in der Datei gespeichert. Die Worterkennung läuft auf dem Gerät.

Was die App macht

Eine gewöhnliche Aufnahme-App speichert ab dem Moment, in dem Sie auf Aufnahme tippen. TalkSafe unterscheidet sich in zwei Punkten.

Ein Wort ist der Auslöser. Hört die App ein Wort, das Sie festgelegt haben, beginnt die Aufnahme von selbst. Nichts entsperren, nichts öffnen.

Was davor gesagt wurde, bleibt erhalten. Beim Start der Aufnahme werden die vorangegangenen 30 Sekunden an den Anfang der Datei gesetzt – einschließlich des Moments, in dem Sie gemerkt haben, dass es sich lohnt aufzunehmen.

Grunddaten

Plattform

Android (Google Play)

Paketname

com.lab525.talksafe

Kategorie

Sprachaufnahme / Tools

Sprachen

Koreanisch, Englisch, Chinesisch, Japanisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Bengalisch, Portugiesisch, Französisch, Deutsch, Hindi, Polnisch, Vietnamesisch, Niederländisch, Tschechisch (16)

Preis

Kostenlos nutzbar. Bezahlpläne: Pro, Premium und Premium+

Entwickler

H Company

Funktionen

  • Aufnahme per Wort – die Aufnahme beginnt, wenn ein festgelegtes Wort zu hören ist. Mehrere Wörter können hinterlegt werden.
  • 30 Sekunden Vorlauf – die 30 Sekunden vor dem Aufnahmestart werden mitgespeichert.
  • Erkennung auf dem Gerät – das Lauschen auf das Wort geschieht auf dem Telefon.
  • KI-Rauschentfernung – entfernt Hintergrundgeräusche aus einer fertigen Aufnahme und lässt das Gespräch übrig. Verarbeitung auf dem Gerät; das Original bleibt, die bereinigte Fassung wird als neue Datei gespeichert.
  • Schneiden – speichert nur den Abschnitt, den Sie brauchen, als neue Datei. Das Original bleibt unverändert.
  • Teilen – über das Teilen-Menü von Android an jede App, die Dateien annimmt.
  • Aufnahmedauer – 10 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunde oder manueller Stopp.
  • Dauerhafte Benachrichtigung – während der Aufnahme sichtbar, nicht abschaltbar.

Der Unterschied zu einem Sprachassistenten

Siri oder Bixby sind darauf ausgelegt, die Stimme des Besitzers zu erkennen und auf Zuruf zu reagieren. Ein Aufruf weckt den Bildschirm und wird laut beantwortet. Das Gespräch stockt, und das Gegenüber merkt es.

TalkSafe erkennt das Wort selbst, unabhängig davon, wer es sagt. Das festgelegte Wort muss also nicht eines sein, das Sie selbst aussprechen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Sie gerade nicht sprechen können oder die Hände nicht frei haben.

Die Aufnahme startet auch bei gesperrtem Bildschirm, ohne Ton und ohne sichtbare Veränderung im Moment des Starts.

Pläne

Die App ist kostenlos nutzbar, darüber gibt es drei Bezahlstufen.

  • Kostenlos – bis zu 5 Schlüsselwörter, Aufnahmen bis 30 Minuten, mit Werbung
  • Pro – keine Grenze bei Schlüsselwörtern und Aufnahmedauer, keine Werbung
  • Premium – alles aus Pro, dazu KI-Zusammenfassungen und Cloud-Backup
  • Premium+ – Premium ohne Obergrenzen für KI-Zusammenfassungszeit und Cloud-Speicher

Aufnahme per Wort und der 30-Sekunden-Vorlauf funktionieren auch in der kostenlosen Version. Die Preise stehen bei Google Play.

Der Unterschied zu anderen Aufnahme-Apps

Ton von vor dem Aufnahmestart zu speichern, ist für sich genommen nicht einzigartig – einige Apps bieten einen laufenden Puffer. Dort muss aber weiterhin jemand eine Taste drücken, damit der Puffer gespeichert wird.

TalkSafe verbindet den Vorlauf mit einem gesprochenen Wort als Auslöser. Weil kein Tastendruck nötig ist, startet die Aufnahme auch dann, wenn der Griff zum Telefon nicht möglich oder nicht angebracht ist.

Was die App nicht macht

TalkSafe geht davon aus, dass der Nutzer selbst an dem aufgenommenen Gespräch teilnimmt.

Während der gesamten Aufnahme bleibt eine Benachrichtigung sichtbar, die sich nicht ausschalten lässt. Es gibt keine Funktion, um eine laufende Aufnahme zu verbergen, und keine ist geplant.

Die Rechtslage unterscheidet sich je nach Land. In Deutschland (§ 201 StGB) und in der Schweiz (Art. 179ter StGB) ist es strafbar, ein nichtöffentliches Gespräch ohne Einwilligung der anderen Beteiligten aufzunehmen – auch wenn man selbst daran teilnimmt. In Österreich fällt die Aufnahme eines Gesprächs, an dem man selbst teilnimmt, nicht unter § 120 Abs. 1 StGB; wer eine solche Aufnahme aber ohne Zustimmung des Sprechers einem Dritten zugänglich macht oder veröffentlicht, macht sich nach § 120 Abs. 2 strafbar. In Liechtenstein ist § 120 StGB gleich aufgebaut. In Luxemburg bestraft Art. 2 des Gesetzes vom 11. August 1982 die Aufnahme privat gesprochener Worte ohne Einwilligung des Sprechenden, ohne Ausnahme für Gesprächsteilnehmer. In Belgien hat der Kassationshof 2015 bestätigt, dass ein Teilnehmer, der eine Kommunikation aufnimmt, keine Straftat begeht; die Verwendung in betrügerischer oder schädigender Absicht ist nach Art. 314bis StGB strafbar. Mit Einwilligung aller Beteiligten ist die Aufnahme zulässig – etwa bei Besprechungen, Vorlesungen, Interviews oder eigenen Sprachnotizen. Ein einfacher Weg, die Einwilligung einzuholen: Legen Sie ein Wort aus Ihrer Frage als Schlüsselwort fest, etwa „aufnehmen“. Fragen Sie dann „Darf ich das aufnehmen?“, beginnt die Aufnahme genau in diesem Moment, und das „Ja“ ist in der Datei.

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